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Der Stresstoleranzfenster-Check


Bild Frau müde mit Überschfit Selbstsabotage

Viele erschöpfte Frauen glauben, ihr Zustand sei schon noch okay. Sie arbeiten, organisieren, halten durch.

Sie verstehen nicht, warum der Alltag sie immer mehr und mehr Kraft kostet.

Was ihnen nicht klar ist: Nicht der Stress selbst ist das eigentliche Problem,

sondern wie sehr sich das eigene Stresstoleranzfenster bereits verkleinert hat.

Dieses Fenster beschreibt den Bereich, in dem Du:

  • klar denken kannst

  • emotional erreichbar bleibst

  • Entscheidungen aktiv triffst, statt nur zu reagieren


Wenn Du Dich dauerhaft außerhalb dieses Fensters bewegst, übernimmt Dein Nervensystem die Führung. Nicht bewusst. Sondern ganz automatisch.


Kurz vorweg – wichtig

Dieser Check ist keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik. Er dient der Selbstreflexion und kann typische Stressreaktionsmuster aufzeigen. Er ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung.


Der Stresstoleranzfenster-Check


Beantworte die Fragen ehrlich. Nicht so, wie es sein sollte, sondern so, wie es sich wirklich anfühlt.


1. Wenn unerwartet etwas dazukommt (Konflikt, Extra-Termin, Problem):

A) Ich gehe sofort innerlich auf Alarm: Druck, Reizbarkeit, Hektik

B) Ich funktioniere weiter, aber innerlich wird es eng oder leer

C) Ich bleibe handlungsfähig, ohne innerlich zu kippen


2. Nach einem vollen Tag fühle ich mich eher:

A) aufgedreht, mein Kopf gibt keine Ruhe, auch wenn ich auf dem Sofa liege

B) leer, dumpf, emotional abgeflacht – mit wenig Zugang zu Freude oder Nähe

C) müde, aber innerlich noch verbunden


3. Mein Körper meldet sich aktuell häufiger mit:

A) Spannung, flachem Atem, Herzklopfen, Schlafproblemen

B) Erschöpfung, Schwere, Infektanfälligkeit oder innerer Leere

C) normaler Ermüdung, die sich aber nach Erholung wieder reguliert


4. In Beziehungen (beruflich oder privat) erlebe ich mich oft als:

A) schnell gereizt, innerlich getrieben, wenig tolerant

B) zurückgezogen, distanziert, „mir ist alles zu viel“

C) kontaktfähig – auch bei "Reibung"


5. In ruhigen Momenten ist mein Grundzustand eher:

A) Unruhe, selbst ohne äußeren Anlass

B) innere Leere oder Gleichgültigkeit

C) relative Stabilität


Deine Auswertung

Es geht nicht um Schubladen, sondern um Tendenzen, die Dein Nervensystem aktuell zeigt.


Überwiegend A → Tendenz zur Übererregung

Dein System läuft häufig im Alarmmodus, weil Du zu lange durchgehalten hast und mittlerweile am Anschlag bist.

Wenn das so bleibt, wird Dein System immer empfindlicher: Weniger Reize reichen aus, um Druck, Gereiztheit oder innere Unruhe auszulösen.

Das ist ein Zeichen dafür, dass Regulation fehlt, nicht Disziplin.


Überwiegend B → Tendenz zur Untererregung

Das ist der Zustand, in dem viele Frauen sagen:

„Ich bin nicht gestresst.“


Und gleichzeitig fühlen sie:

  • wenig Freude

  • wenig Nähe

  • wenig Verbindung zu sich selbst


Das ist kein Zusammenbruch.

Es ist ein automatischer Rückzug des Systems, um weiter funktionieren zu können.

Hier geht es nicht darum, Dich weiter zu Leistungen anzupeitschen, sondern darum, den Kontakt zu Dir selbst wiederherzustellen.

Überwiegend C → Du bist innerhalb des Fensters – aber prüfe die Belastungsgrenze


Wenn Du häufig C gewählt hast, ist das erstmal ein gutes Zeichen:

Dein Nervensystem kann sich regulieren.


Entscheidend ist aber, ob Du einen Preis dafür zahlst.


Wenn Du dabei dauerhaft erschöpft bist, kann das bedeuten:

Du bleibst nur stabil, weil Du Dich ständig zusammenreißt 

und nicht, weil Dein System ausreichend Kraftreserven hat und sich flexibel anpassen kann.


Du funktionierst. Du reißt Dich zusammen – Tag für Tag.

Viele Frauen sind in diesem Zustand noch nicht außerhalb des Stresstoleranzfensters, aber sozusagen schon "am Rand".

Jede zusätzliche Belastung bringt sie sofort an ihre Grenze.

Das fühlt sich noch halbwegs nach „Ich komme irgendwie klar“ an. Es kostet aber dauerhaft immer mehr Energie.


Du reißt Dich zusammen, aber wenn eine neue, zusätzliche Belastung dazukommt, kann Dein System sie nicht mehr auffangen.

Je länger Du außerhalb – oder am Rand – Deines Stresstoleranzfensters lebst,

desto normaler fühlt sich dieser Zustand an.

Und genau hier kann das schleichende Risiko beginnen.



Was oft als „Resilienz“ bezeichnet wird,

ist in Wahrheit nichts anderes als

ein ausreichend großes Stresstoleranzfenster, das es Dir erlaubt, auch unter Belastung reguliert zu bleiben.


Der nächste Schritt

Erkenntnis allein erweitert Dein Stresstoleranzfenster nicht.

Dafür braucht es Unterbrechung, Neuorientierung und Selbstführung.

Und das mitten im Alltag, immer und immer wieder.

Genau dafür gibt es die R.A.U.S.-Methode.


Sie ist ein klarer Selbstcoaching-Start, um aus dem Funktionsmodus aussteigen zu können und wieder bewusster zu steuern.


👉 Wenn Du nach diesem Selbstcheck nicht einfach weitermachen willst wie bisher, melde Dich zum Newsletter an. Du bekommst die R.A.U.S.-Methode dann automatisch zugeschickt.

Und wenn Du merkst, dass Du hier tiefer hinschauen willst, begleite ich Frauen auch 1:1 in meinem Deep Dive.

 
 
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