Auch das können Folgen chronischen Stresses sein
- Peggy Haase

- vor 4 Tagen
- 3 Min. Lesezeit

Neben den bereits bekannten Symptomen von Erschöpfung und Burnout können auch das mögliche Folgen von chronischem Stress sein:
Kieferspannung, Zähneknirschen, Zähnepressen
Wenn Du mehr festhältst, als Dir bewusst ist
Der Kiefer ist einer der ersten Orte, an denen sich Stress zeigt.
Unbewusst presst Du die Zähne aufeinander. Nachts knirschst Du. Tagsüber hältst Du Spannung im Kiefer fest.
Warum?
Weil Dein Nervensystem keinen anderen Weg findet, Druck abzubauen.
Der Kiefer wird zum Ventil, weil Du nicht gelernt hast, anders mit so viel Druck umzugehen.
Heißhungerattacken und Gewichtszunahme
Chronischer Stress kann Prozesse fördern, die eine Gewichtszunahme begünstigen
Warum? Weil ein Körper im Dauerstress natürlich auf schnell verfügbare Energie ausgerichtet ist. Stress kann Essverhalten und den Appetit verändern.
Kopfschmerzen
Wenn Dein System überlastet ist
Viele denken bei Kopfschmerzen an Flüssigkeitsmangel oder Verspannung.
Aber manchmal steckt noch mehr dahinter.
Daueranspannung im Nacken
Verbindung zum Kiefer
Reizüberflutung im Nervensystem
Dein Kopf schmerzt nicht zufällig. Er reagiert auf Dein ZU VIEL.
Reizdarm
Wenn Dein Bauch auf Deinen Alltag antwortet
Blähungen. Bauchschmerzen oder eine Verdauung, die macht, was sie will.
Und Du findest keine klare Ursache.
Der Darm ist extrem sensibel. Er reagiert direkt auf Deinen inneren Zustand.
Wenn Dein Nervensystem dauerhaft unter Spannung steht, gerät auch Dein Darm aus dem Gleichgewicht.
Reizblase
Wenn Dein Körper nicht mehr richtig loslassen kann
Ständiger Harndrang. Das Gefühl, SOFORT zu müssen.
Was viele nicht wissen:
Auch die Blase wird über das Nervensystem gesteuert.
Wenn Dein System dauerhaft „auf Alarm“ ist, meldet sich die Blase früher aufgrund der Verschiebung der Reizschwelle.
Schulter-Impingement
Wenn Bewegung plötzlich weh tut
Schmerzen beim Armheben. Ein heftiges Ziehen in der Schulter.
Ja, das kann natürlich rein mechanische Ursachen haben.
Aber:
Chronische Anspannung verändert Deine Körperhaltung. Du kennst diese "Schutzhaltung" vielleicht: Deine Schultern ziehen nach oben oder nach vorne. Dadurch wird der Raum in der Schulter wird kleiner und das hat Folgeerscheinungen.
Geräusch im Ohr
Wenn Dein System nicht mehr zur Ruhe kommt
Pfeifen, Rauschen oder Druck im Ohr - und das ohne klaren Befund.
Was dahinter stecken kann:
erhöhte Reizempfindlichkeit
Spannung im Kiefer und Nacken
ein Nervensystem, das nicht mehr abschaltet
Augenzucken
Das unterschätzte Warnsignal
Ein kleines, nerviges, unkontrollierbares Zucken im Lid.
Viele lachen erst noch drüber, aber es macht keinen Spaß mehr, wenn es regelmäßig auftaucht.
Es ist oft ein Zeichen: Dein Nervensystem ist überreizt.
Zu wenig Regulation. Zu viel Daueranspannung. Auch der weibliche Zyklus, Haut und Haare können auf dauerhaften Stress reagieren!
Was all diese Symptome gemeinsam haben
Sie wirken unterschiedlich.
Aber sie entstehen oft aus derselben Grundlage:
Dein Nervensystem bleibt im Aktivierungsmodus
Dein Körper findet nicht mehr zuverlässig zurück
Spannung entlädt sich über verschiedene Wege im Körper
Der eine Körper reagiert im Kiefer. Der andere im Darm. Der nächste über Schmerzen. Und wie Du klar sehen kannst, hängen sie oft sogar zusammen.
Und genau darin liegt der Wendepunkt
Solange Du Symptome einzeln betrachtest, wirst Du immer wieder neue „Baustellen“ finden.
Genau das hält so viele Frauen im Dauerstress gefangen.
💡Sie versuchen, Symptome zu lösen.
Aber nicht die Ursache.
Wenn Du Dich in einigen dieser Punkte wiedererkennst, nimm das bitte ernst.
Lass körperliche Symptome immer ärztlich abklären.
Wenn Du beginnst, das ganze System dahinter zu verstehen und konsequent danach handelst, kann sich etwas verändern.
Natürlich nicht von heute auf morgen. Dafür aber nachhaltig.
In meiner Arbeit unterstütze ich Dich dabei zu verstehen, welche Rolle Stress, Anspannung und Dein Nervensystem spielen und wie Du wieder mehr Einfluss auf Dein System bekommst.
Wenn Du das für Dich verstehen und verändern möchtest, begleite ich Dich gern dabei.


